Beziehung ohne Leine

Frei neben dir. Nicht weil er muss, sondern weil er dir vertraut. Das ist der Hund, der möglich ist, wenn du aufhörst, ihn zu trainieren, und anfängst, ihn zu führen.

Ich begleite dich dort, wo euer Leben wirklich stattfindet. In deinem Zuhause, auf dem Spaziergang, in den Situationen, die euch täglich herausfordern. Denn was dort funktioniert, trägt.

Dabei begleite ich dich, nicht deinen Hund. Denn dein Hund reagiert auf das, was du ihm gibst. Wenn du lernst, dich als klare, stabile und warmherzige Führungspersönlichkeit zu zeigen, verändert sich alles.

Dein Hund lügt nicht

Er zeigt dir, was er braucht. Er zeigt dir, was zwischen euch wirkt. Und manchmal zeigt er dir, was in dir noch nicht angekommen ist.

Hunde sind keine Projekte, die man optimiert. Sie sind Lebewesen, die in Beziehung leben, und die genau dann aufblühen, wenn die Menschen an ihrer Seite klar, präsent und wirklich verbunden sind.

„Ein Hund reagiert nicht auf Kommandos.
Er reagiert auf dich.“

Meine, oder besser unsere Geschichte

Bashira, meine Ridgebackhündin,

kam im August 2015 in mein Leben. Vom ersten Moment an ein Match. Wir begannen bereits mit zwölf Wochen mit dem Fauser-System „Beziehung ohne Leine“ und es hat gewirkt- auf uns Beide. Wir sind gemeinsam gewachsen, sie läuft frei, weil sie sich gerne an mir orientiert.

Luna meine Wahrheitsprüferin

Klug, lebendig und mit einem feinen Gespür dafür, wann ich nicht wirklich bei mir war. In Phasen, in denen ich mich innerlich unter Druck gestellt hatte, finanzielle Sorgen, Unklarheit über meinen Weg, orientierte sich Luna weniger bis gar nicht mehr. Nicht weil sie ein schwieriger Hund war. Sondern weil sie ein ehrlicher Spiegel war und immer noch ist.

Im Sommer 2020 begann ein neues Kapitel

Ich durfte bei Thorsten Fauser eine Ausbildung starten. Im August 2023 habe ich meine Zertifizierung als Hundeverhaltensberaterin abgeschlossen, ausgebildet und geprüft von ihm persönlich. Er gibt diese Zertifizierung nur an Menschen weiter, die seine Philosophie in ihrer ganzen Tiefe tragen können. Diese Ausbildung ist kein Titel. Sie ist eine Haltung.

Das hat mich geformt. Als Trainerin. Als Mensch. Als Frau, die verstanden hat, dass Hundeerziehung und Persönlichkeitsentwicklung keine zwei Themen sind, sondern eines.

Und Gina zeigte, was Klarheit heilt

Im April 2024, nicht geplant, und doch vom ersten Moment an klar: Sie gehört zu uns. Sie hat sich meine Mutter als ihren Menschen ausgesucht. Wir leben nebeneinander, durch unsere Grundstücke verbunden, und seither sind wir meist zu fünft unterwegs.

Gina hat eine tiefe Geschichte mitgebracht. Angst. Trauma. Das gefährliche Leben auf den Straßen Rumäniens und in einem Shelter hinter sich, ihr Körper erzählt sichtlich die harten Bedingungen, und dann vor sich eine Welt, die sie noch nicht kannte.

Wir haben sie vom ersten Moment an vollständig in unseren Alltag integriert, meine Mutter und ich. Mit all den Situationen, die für sie zunächst gruselig waren, ganz bewusst. Nicht um sie zu überfordern, sondern um ihr zu zeigen: Das alte Leben ist vorbei. Das hier ist Dein Leben. Und Du darfst es leben.

Meine Mutter ist mit ihr durch jeden dieser Momente gegangen. Hat neue Situationen gesucht, gute Erfahrungen gezielt herbeigeführt, ist an ihrer Seite geblieben, klar und ruhig, auch wenn Gina noch gezittert hat. Und ich habe sie nicht um die Krise herumgeführt, sondern klar durch sie hindurch, mit Liebe und ohne Zögern.

Mit jedem dieser Momente ist Gina freier geworden. Sicherer. Fröhlicher.

Das ist das Schönste, das ein Hund dir zeigen kann: dass Klarheit Liebe ist.

Beziehung vor Methode

Ja, dein Hund soll auf dich hören. Er soll sich orientieren, dir folgen, auf deine Kommunikation reagieren. Darum geht es auch. Aber die entscheidende Frage ist nicht ob, sondern wie.

Wie klar hast du ihm erklärt, welche Rolle er in eurem Familienverbund hat? Wie verlässlich bist du in deiner Kommunikation, nicht nur im Training, sondern in deinem ganzen Alltag? Wie verbindlich bist du in dem, was du von ihm erwartest? Die Antworten auf diese Fragen entscheiden mehr als jede Methode.

Wenn du dich in Methoden presst, die sich falsch anfühlen, die nicht zu dir passen, bist du nicht echt, und dein Hund spürt das sofort. Er übernimmt, nicht weil er „dominant“ ist, sondern weil er keinen Grund hat, dir zu vertrauen, dass du es regelst. Er übernimmt den Raum, den du noch nicht besetzt hast.

Wenn du dir aber selbst vertraust und die Führung aus deiner inneren Klarheit heraus übernimmst, gibt es für ihn keinen Grund mehr, es selbst zu regeln. Er kann sich an dir orientieren. Er kann loslassen. Er darf einfach Hund sein.

„Führung kommt nicht von Befehlen. Sie kommt davon, ein sicherer Ort zu sein.“

Führung entsteht nicht durch Druck oder Kontrolle. Sie entsteht, wenn du weißt, wer du bist, wenn du klar bist in dem, was du tust und warum, und wenn du ruhig bleibst, wenn es zu viel wird, unsicher wird, unordentlich wird. Hunde folgen nicht, weil man es ihnen befiehlt. Sie folgen, weil sie spüren: Hier bin ich sicher. Hier weiß jemand, wo es langgeht.

„Klarheit ist Liebe. Und Liebe bedeutet manchmal, jemanden klar durch die Herausforderungen des Alltags zu führen.“

Was möglich ist, im echten Leben

Bashira und Luna begleiten mich seit Jahren in jeden Winkel meines Alltags. Zu Erledigungen, Terminen, Seminaren, privat und geschäftlich. Sie sind einfach dabei. Nicht weil sie müssen, sondern weil es für uns selbstverständlich ist.

Was Menschen in unserer Begegnung zuerst wahrnehmen, ist die Ruhe. Zwei Hunde, mitten in der Menschenwelt, souverän, gelassen, präsent. Keine Anspannung, kein ständiges Eingreifen. Sie orientieren sich an mir, weil ich ihnen von Anfang an gezeigt habe, wie das geht. Durch Training in kontrollierten Situationen entsteht das nicht. Durch das echte gemeinsame Leben schon.

Diese Ruhe überträgt sich. Menschen, die uns begegnen, öffnen sich. Sie kommen näher, sie entspannen. Weil ein ruhiger Hund an einem ruhigen Menschen zeigt: Hier ist alles in Ordnung.

„Ein Hund, der die Welt mit dir teilt, ist der ehrlichste Beweis für das, was zwischen euch entstanden ist.“

Für wen ist diese Arbeit?

Du möchtest mit deinem Hund eine echte Beziehung aufbauen

Du willst verstehen, wie Hunde kommunizieren, denken und führen. Du willst nicht Kommandos trainieren, sondern Verbindung aufbauen. Du willst, dass Dein Hund sich in eurem gemeinsamen Alltag sicher und orientiert fühlt, und Du auch.

Du ahnst, dass du der Schlüssel bist

Du hast schon einiges ausprobiert. Und irgendwo weißt Du, dass die Antwort nicht in der nächsten Methode liegt, sondern in Dir. Das ist der richtige Ausgangspunkt.

Bereit für einen ehrlichen ersten Schritt?

Dann melde Dich. Einfach ein ehrliches Kennenlernen, damit ich verstehe, wo ihr steht, und wir gemeinsam schauen, ob und wie ich euch begleiten kann.

Häufig gestellte Fragen

Klassisches Training arbeitet meist am Verhalten, durch Konditionierung, Alternativverhalten oder Konfliktvermeidung. Ich arbeite an der Beziehung. Ich schaue, was hinter dem Verhalten steckt: welchen inneren Zustand dein Hund gerade lebt, welche Rolle er übernommen hat und was zwischen euch wirklich passiert. Verhalten ist immer Ausdruck, und den Ausdruck zu verstehen ist nachhaltiger als ihn zu korrigieren.

Nein. Du brauchst gar nichts mitzubringen außer deinem Hund und dem ehrlichen Wunsch, die Beziehung zu ihm zu vertiefen. Wo wir hinkommen, zeigt sich im Prozess.
Ja. Gerade bei Hunden, die als schwierig, reaktiv oder unzuverlässig gelten, liegt die Lösung fast immer in der Beziehung, nicht in noch mehr Training. Ich schaue zuerst auf das System, nicht auf das Symptom.

Ja. Ich arbeite sowohl in Präsenz im Alltag als auch online. Für Menschen außerhalb meiner Region ist das eine gute Möglichkeit, mit mir zu arbeiten.